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Newsletter

11.01.2022

2022 - Mitgliederinformation Nr.2

 

Liebe Mitglieder,

 

die Omikron-Variante lässt das Risiko für Ausfälle steigen, sei es über eine erforderliche Selbstisolation nach Kontakten oder über angeordnete Quarantäne. Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir verschont bleiben!

Omikron-sensible Tests

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat das Paul-Ehrlich-Institut beauftragt, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelisteten Coronatests auf Sensibilität bezüglich der Omikron-Variante zu testen. Diese Liste benötige noch Zeit, aber die überwiegende Anzahl der bisher beim BfArM aufgelisteten Tests seien Omikron-empfindlich. Konkret geht laut Ärztezeitung das PE unter Verweis auf eine Mitteilung von Ende Dezember davon aus, dass „auf der Grundlage der aktuellen Datenlage die allermeisten der in Deutschland angebotenen und positiv bewerteten Antigentests eine Omikron-Infektion nachweisen können.“

 

Hier der Link zum Originalbeitrag>>

Die Vorsitzende des Marburger Bundes spricht eine Empfehlung für vermehrtes und richtiges Testen aus: „Wer einen Schnupfen hat, hustet oder sich unwohl fühlt, sollte sich vorsorglich testen und isolieren und im Zweifelsfall am zweiten Tag erneut einen Antigentest machen.“

Lesen Sie bei Interesse den ganzen Artikel hier nach>>

 

Hier der Link zur Liste des BfArM>>

 

Und hier der Link zur aktuellen Liste der geprüften Tests des Paul-Ehrlich-Instituts>>

 

Aktuelle Quarantäneregeln

Die Bund-Länder-Konferenz hat eine Verkürzung der Quarantänezeiten beschlossen. Wie andere Beschäftigte der sogenannten kritischen Infrastruktur sollen sich auch Beschäftigte im Gesundheitswesen nach sieben Tagen freitesten können. Dies soll mit einem PCR-Test oder einem zertifizierten Antigen-Schnelltest geschehen. Bislang gilt eine Quarantänezeit von bis zu 14 Tagen – je nach Virusvariante, Impf- oder Genesenenstatus. Das BMG hat eine sehr ausführliche Website erstellt, die entsprechend aktualisiert wird und auf der Sie die aktuellen Regelungen nachlesen können. 

Hier lesen Sie weiter>>

Impfpflicht ab 15.03.2022

Auch zu diesem Thema hat das BMG sehr übersichtlich ausführliche Informationen zusammengestellt. Das Wichtigste für Praxisinhaber*innen zusammengefasst:

o     Die Impfpflicht gilt nur für aktiv tätiges Personal, gilt also nicht z.B. für Mitarbeitende in Elternzeit, die zu Hause sind.

o     Die Impfpflicht endet laut IfSG vorerst zum 01.01.2023. Ob diese fortgeschrieben werden wird, wird sich im Verlauf des Jahres zeigen.

o     Bereits Beschäftigte: Ist die Impfpflicht zum 15.03.2022 nicht erfüllt (fehlender Nachweis oder Verdacht, dass der Nachweis fehlerhaft oder unvollständig ist oder es kann keine ärztliche Befreiungsbescheinigung vorgelegt werden), ist eine Meldung ans Gesundheitsamt erforderlich.

o     Das Gesundheitsamt kann dann der betroffenen Person gegenüber ein Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbot aussprechen.

o     Neue Mitarbeitende, die ab dem 16.03.2022 beschäftigt werden sollen: Sofern kein Nachweis vorgelegt werden kann, darf diese Person nicht beschäftigt oder tätig werden.

Sie sehen: Es sind im IfSG einige „Kann-Regelungen“ enthalten. Das bedeutet, dass die zuständigen Behörden Ermessenspielräume haben und unterschiedliche Entscheidungen bei einer ähnlichen Ausgangslage treffen können.

Hier geht es zur Website>>

Impfpflicht und Fachkräftemangel

Es stellt sich die Frage, ob und welche Auswirkung die Impfpflicht für unsere Berufsgruppe haben wird, insbesondere unter dem Aspekt des Fachkräftemangels. Zudem haben wir die Mitglieder des AK-Berufsgesetz angefragt, wie die Situation an den Schulen und Studienorten ist: Konkret, ob die Impfpflicht Abschlüsse verhindert und wenn ja, in welcher Größenordnung. Dazu planen wir eine Umfrage, die Sie noch im Januar, wahrscheinlich mit dem Newsletter in der kommenden Woche, erreichen wird, und bitten jetzt schon um Ihre Teilnahme.

Wichtig: Verhandlungen zur Teletherapie

Zum 31.12.2021 sollte laut Gesetz ein entsprechender Vertrag verhandelt sein; im Falle einer Nicht-Einigkeit muss ein Schiedsverfahren innerhalb von drei Monaten durchgeführt werden. Spätestens zum 01.04. sollten also ein Vertrag zur Teletherapie existieren. Vor diesem Hintergrund hat der G-BA hat die Corona-Sonderregelungen zur Videotherapie nur bis zum 31.03.2022 verlängert.

Nun ist ein Vertragsschluss noch nicht in Sicht, und ob es eine erneute Verlängerung der Videotherapie unter Coronabedingungen geben wird, hoffen wir, wissen es aber nicht sicher. Aktuell bestünde also das Risiko, dass es einen Zeitraum von bis zu vier Wochen geben könnte, in dem die Bedingungen, unter denen Videotherapie erbracht werden kann, ungeregelt bleiben.

Wir möchten dennoch den nächsten Verhandlungstermin abwarten, bevor wir – ggf. auch allein – die Schiedsstelle anrufen. Denn auch wenn wir uns nicht scheuen, unbequem zu sein und aus der Reihe zu tanzen: Berufspolitisch wäre ein gemeinsames Vorgehen die bessere Lösung.

Kooperationspartner

Im Bereich Videoplattformanbieter haben wir mehrere Kooperationspartner, von denen nach erneuter Verhandlung die Konditionen für Verbandsmitglieder verbessert haben. Ob und welches Angebot für Sie passt, entscheiden Sie bitte selbst: Die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen in Praxen sind so unterschiedlich, sodass wir keine Empfehlungen abgeben können.

Bundesweite Heilmittelerbringerliste

Das Gesetz, genauer gesagt § 124 Abs. 2 Satz 12 SGB V sieht vor, dass der GKV-Spitzenverband eine Liste aller Heilmittelpraxen erstellt. Diese soll regelmäßig aktualisiert werden und ermöglicht Interessierten, unkompliziert nach Heilmittelpraxen zu suchen.

Die Heilmittelerbringerliste enthält ausschließlich die Daten der Praxen, die die Verträge nach § 125 Abs. 1 SGB V anerkannt haben. Erforderliche Korrekturen oder Aktualisierungen der Daten können Leistungserbringende im Heilmittelbereich ausschließlich bei der für ihr Bundesland zuständigen Arbeitsgemeinschaft

LINK>>

veranlassen. Die aktualisierten Daten werden i. d. R. monatlich automatisch in die Heilmittelerbringerliste übernommen.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Ausbaustufen, abhängig vom Datenstand, folgen, wie eine kartographische Darstellung und die Aufnahme von Zusatzinformationen, z. B. zum rollstuhlgerechten Zugang, vorgesehen. Hierzu erheben die Arbeitsgemeinschaften weitere Daten. Die entsprechende Website ist ab KW 4 unter dem folgenden Link zu finden>>

 

Mitgliederanfragen – ein Wort in eigener Sache

Wir sind gerne für Sie da und freuen uns über Ihr Lob, wenn Sie mit der Beratung zufrieden sind. Es kommt aber leider immer häufiger vor, dass mit der gleichen Frage sowohl eine Mail an den Verband geschickt wird und zusätzlich Vorstandsmitglieder persönlich angesprochen werden. Alternativ erreichen gleiche Fragen verschiedene Vorstandsmitglieder auf ihren privaten Kanälen. Das bindet unsere ohnehin knappen Ressourcen unnötig und ist auch bisweilen ärgerlich.

Wir bitten Sie also herzlich darum, immer den „offiziellen“ Weg über eine E-Mail oder die Telefonnummer des Verbands zu wählen. Sie dürfen uns gerne erinnern, sollte nicht zeitnah eine Antwort erfolgen. Wirklich!

Bis zur nächsten Woche herzliche Grüße von

Michaela Brück, Diethild Remmert, Tanja Tomaschek und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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