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Newsletter

09.11.2021

2021 - Mitgliederinformation Nr.56

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

hier der Newsletter für diese Woche. Bei steigenden Inzidenzen steht natürlich das Thema Pandemie wieder ganz oben – leider. Ende Oktober/Anfang November wurden in den Bundesländern die entsprechenden Regelungen angepasst. In der Regel werden diese durch die Medien kommuniziert, und da das Thema nicht mehr neu ist, verzichten wir auf detaillierte Prüfungen. Melden Sie sich aber gerne, wenn Sie Fragen haben.

Corona

Hygieneauflagen

Diese sind mittlerweile Alltag geworden. Beachten Sie neben den Auflagen einzelner Bundesländer die BGW-Auflagen, die im folgenden Dokument verlinkt sind …

Hier lesen Sie weiter>>

 

Maskenpflicht

Patient*innen (Kinder bis 6 Jahre ausgenommen) müssen beim Betreten der Praxis mindestens einen MMS tragen, in Bayern im Alter von über 16 eine FFP2-Maske.

 

Tests ungeimpfter Mitarbeitender

Unabhängig von den Vorgaben, die für ungeimpfte Mitarbeitende teilweise eine Testpflicht von 2 -mal je Woche vorsehen (BaWü, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen – hier bei Heimbesuchen sogar täglich – und Thüringen), empfehlen wir Ihnen zu prüfen, ob nicht – mit Blick auf die steigenden Impfdurchbrüche – die Selbsttestung aller Mitarbeitenden mit Patient*innenkontakt in Ihrem Interesse liegen könnte.

 

Teletherapie

Wir empfehlen Ihnen eine grundsätzliche Prüfung der Möglichkeit, auf Teletherapie auszuweichen, um kurzfristige Absagen aufgrund von Erkältungssymptomen zu verringern. Vorher muss eine Einverständniserklärung der Patient*innen vorliegen. Diese ist im obigen Dokument verlinkt. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage unter dem Reiter Teletherapie.

 

Epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Die Ampelkoalition plant die Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite am 25.11.2021. Damit würde auch die Grundlage zur Abrechnung der Hygienepauschale in Höhe von 1,50 € je Verordnung entfallen. Wer also die Pauschale noch geltend machen möchte, sollte die nächste Abrechnung zeitnah vornehmen: Am 24.11.2021 müssen die Rechnungsunterlagen vollständig bei den Krankenkassen vorliegen.

 

Der entsprechende Gesetzentwurf ermöglicht den Bundesländern bis zum 20. März 2022 moderate Maßnahmen zur Maskenpflicht, Etablierung von 3G/2G-Regelungen oder die Erhebung von Kontaktdaten. Verlängert werden sollen unter anderem folgende Maßnahmen:

o     Maßnahmen zur Corona-Arbeitsschutzverordnung (bis 20. März 2022)

o     Sonderregelungen zum Kinderkrankentagegeld: 30 statt 10 Kinderkrankentage bzw. 60 statt 20 Kinderkrankentage für Alleinerziehende (bis in das Jahr 2022),

o     Sonderregelung zum Entschädigungsanspruch für Eltern von Kindern in Betreuungseinrichtungen (bis 20. März 2022),

o     Befugnis für bestimmte Arbeitgeber, Beschäftigtendaten zum COVID-19 Impf- bzw. Serostatus zu verarbeiten (bis 20. März 2022)

 

Vorstandssitzung am 12. – 13. 11. In Mannheim

Zur letzten Vorstandssitzung in diesem Jahr treffen wir uns wieder in Mannheim – diesmal im „Holiday In – Express“ am Hauptbahnhof: Die DJH am Mainufer hatte leider keinen Platz für uns. Am Freitagnachmittag und am Samstag kommt – Corona bedingt – jeweils eine Kollegin als Gast hinzu: Es besteht Interesse an einer konkreten Mitarbeit, was uns sehr freut.

 

Teletherapie in der Regelversorgung

Im letzten Newsletter schrieben wir: Ein Verband befürchtet zudem, dass sich Praxisketten, die ausschließlich Videotherapie anbieten, bilden könnten. Die Sorge haben wir nicht, denn die Heilmittelrichtlinien bilden einen verbindlichen Rahmen. Das führte zu einer Rückfrage, die wir gerne hier im Newsletter beantworten.

 

Die Heilmittelrichtlinie steht über dem zu schließenden Rahmenvertrag und ist in diesem zwingend zu beachten. Die Änderung der Heilmittelrichtlinie zur Teletherapie sieht vor, dass die erste Behandlung im jeweiligen Verordnungsfall unmittelbar im persönlichen Kontakt stattzufinden hat, und dass regelmäßige Verlaufskontrollen im unmittelbar persönlichen Kontakt erfolgen. Zudem können  Patient*innen jederzeit ihre Einwilligung, auch im Einzelfall, widerrufen. Dann sehen die Zulassungsbedingungen die Vorhaltung von Räumen vor, die durch die Möglichkeit der Teletherapie nicht ausgehebelt wird. Unabhängig davon müssten sich Patient*innen finden, die gerne Teletherapie möchten und bereit sind, für den ersten Kontakt im Verordnungsfall und andere Kontrollen auch weitere Strecken in Kauf zu nehmen – wir gehen davon aus, dass das nicht flächendeckend der Fall sein wird. Hinzu kommt: Wer diese Regelungen als Praxisinhaber*in nicht beachtet, wird vertragsbrüchig und muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen. Das sollte ausreichen, um eine Kettenbildung zu verhindern.

 

Meldung der Mitarbeitenden an die ARGEN

Die erste Meldung Ihrer Mitarbeitenden in der Therapie (angestellte und auch Freie Mitarbeitende) an die für Sie zuständige ARGE muss formlos spätestens zum 31.12.2021 erfolgen. Angegeben werden müssen der Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, die Initialen, mit denen ihre Mitarbeitenden die abgegebene Leistung auf der Verordnung kennzeichnen, der Umfang der vereinbarten Arbeitszeit und der örtliche Tätigkeitsschwerpunkt (Praxis, Hausbesuch, Einrichtung). Manche ARGEN fordern auch die Vorlage der Berufsurkunde. Aufgrund von Nachfragen haben wir eine Vorlage, die Sie nutzen können, aber nicht müssen…

 

Vorlage>>

Zur Erinnerung

Vertragsanerkenntnis bis zum 15.12.2021

Der GKV-Spitzenverband hat in einer heutigen Mail mitgeteilt, dass den ARGEn empfohlen wird, zugelassene Leistungserbringende im Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie, die den Bundesvertrag gemäß § 125 Abs. 1 SGB V bis zum 15.12.2021 noch nicht anerkannt haben, nochmals über die Konsequenzen einer Nicht-Anerkennung zu informieren, bevor die Zulassung entzogen wird. Irrtümlich war in den letzten Newslettern vom 31.12. die Rede – wir bitten um Entschuldigung!

 

Bleiben Sie gesund.

 

Ihre

Michaela Brück, Diethild Remmert, Christiane Sautter-Müller und Tanja Tomaschek

Symposium

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